taskit PIF-Module

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PIF-Bus und PIF-Cards

Das Parallel-InterFace-Bussystem bietet eine besonders einfache Möglichkeit, die unterschiedlichsten Peripheriebaugruppen an CPU-Karten anzuschließen. Der PIF-Bus ist ein 26-poliger Bus mit 8 Daten-, 1 Interrupt- sowie Steuer- und Spannungsversorgungsleitungen und einem Adressraum von 64 I/O-Adressen. Die Verbindung erfolgt über Flachbandkabel. An einem Flachbandkabel können mehrere Peripherie-Baugruppen parallel angeschlossen werden.

Die PIF-Schnittstelle steht auf den CPU-Baugruppen 386EX-Cards, der V40-Card, der PC386EX sowie dem Panel-PC und dem  Mini-PC zur Verfügung. Mit der PIF-ISA-BASE kann darüber hinaus jeder kompatible PC als PIF-Busmaster eingesetzt werden.

Mit den Seitenmaßen 54x96mm sind PIF-Cards nur wenig größer als Scheckkarten. Mehrere PIF-Cards können übereinander als Stapel, nebeneinander oder in jeder anderen Konfiguration eingesetzt werden, soweit die Länge des Buskabels 1m nicht wesentlich überschreitet. Ein PIF-Card-System ist überall dort angebracht, wo nachfolgende Punkte eine Rolle spielen:

  • geringe Kosten
  • geringer Platzbedarf
  • flexible mechanische Anordnung
  • modularer Aufbau und Erweiterbarkeit
  • einfacher Aufbau von Prototypen
  • einfache Entwicklung von anwenderspezifischen Schaltungen

Wenn eine PC-kompatible CPU-Karte wie die V40-Card oder 386EX-Cards verwendet wird, kann die Software-Entwicklung vollständig am PC stattfinden, indem die PIF-Peripherie durch eine Interfacekarte an den PC-Bus angeschlossen wird. Es ist dann möglich, Programme in Turbo-Pascal, Basic oder anderen Programmiersprachen zu erstellen, die unmittelbar auf der Zielhardware lauffähig sind.

Die meisten PIF-Cards werden in zwei Bestückungsversionen ausgeliefert: Bei der DSUB-Version liegen die I/O Signale auf einem 25-poligen DSUB-Stecker, der PIF-Bus auf einer abgewinkelten Wannenstiftleiste jeweils an den Schmalseiten der Platine. Diese Konfiguration ist vor allem dann geeignet, wenn die Karten als Stapel Verwendung finden. Bei der Piggyback-Version sind sowohl Bus als auch I/O-Signale auf gerade Wannenstiftleisten gelegt. Damit können Sie als Aufsteckplatinen für die BASE-Boards oder anwenderspezifische Schaltungen dienen.

Eigene Hardware für den PIF-Bus zu entwerfen, ist aufgrund des unkomplizierten Bus-Protokolls, das an den PC-Bus angelehnt ist, sehr einfach. Die Herstellung von anwenderspezifischen PIF-Cards bietet auch taskit an - preisgünstig und schon ab Serien von 10 Stück.


Einfache Software-Entwicklung am PC

Während der Entwicklung ersetzt der PC die CPU-Karte solange, bis die Software richtig funktioniert. Das getestete Programm wird anschließend nahezu unverändert auf die DOS-kompatible CPU-Karte übertragen.

PIF-Peripherie schließt man durch die Interfacekarte PIF-ISA Base an den PC an, so dass auch die Peripheriezugriffe des Programms per (source-Code-) Debugger überwacht werden.

So kann man Programme in C, Turbo-Pascal, Basic, etc. am PC erstellen, die nach Test und Debugging mit dem PC unmittelbar auf der Zielhardware lauffähig sind- Remote-Debugging ist nicht erforderlich! Ganz zu schweigen von den detektivischen Anstrengungen bei der Fehlersuche, die sonst oft bei der Mikrokontroller-Programmierung notwendig sind.

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