taskit MicroARM
Übersicht
Die Vorteile im Überblick
- Industrie-Standard ARM-Architektur
- Kleinste Bauform
- Java und Embedded Linux
- Gehäuse und Steckverbinder entsprechend CompactFlash
- Geschlossenes Gehäuse - keine Gefährdung durch Elektrostatik
- Geringer Stromverbrauch
- Einfache Erweiterbarkeit

- MicroARM: CPU-Modul im Gehäuse mit AT91R40008 CPU Kern
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ARM-Architektur
Die moderne ARM-Architektur stellt die derzeit bedeutendste herstellerübergreifende Prozessorarchitektur dar. Dementsprechend stark ist die Softwareunterstützung in Form von Tools und Betriebssystemen. Hierzu gehören sowohl Java als auch Embedded Linux. Die Implementierung der ARM-Architektur im AT91R40008-Prozessor des MicroARM bietet darüber hinaus den geringsten Stromverbrauch der Prozessorfamilie - bei voller 32-Bit Leistung.
Verbindung zum PC
Die Verbindung zum Host-PC erfolgt über die serielle Schnittstelle mittels Terminalprogramm. Die Java-Shell ermöglicht das Starten von Java-Programmen sowie das Kopieren von Dateien zwischen Host-PC und dem Flash-Filesystem des MicroARM.
Programmierbarkeit
Mit Java steht eine kostenlose, Hardware-unabhängige Programmierumgebung zur Verfügung. Zugriffe auf die Hardware-Schnittstellen sind als Teil der Java-VM bereits implementiert, die entsprechende Interface-Datei muß zum Applikationsprogramm nur hinzugelinkt werden.
Anschluß von Peripherie
Der Anschluß sowie das Design von Peripherie für den MicroARM ist besonders einfach und erfordert keine tiefgreifenden Spezialkenntnisse. Bei den Schnittstellen des MicroARM handelt es sich um so einfache zu behandelnde Schnittstellen wie PIF-Bus, TWI (I²C kompatibel), serielle Schnittstellen und Digital-Ports. So können viele gängige Controller für LCD, Netzwerk oder CompactFlash direkt am PIF-Bus des MicroARM betrieben werden. Realisierungsvorschläge für Digital-I/O, AD/DA-Wandler, LCD, Matrix-Tastatur und Ethernet sind Teil des Starterkits.
Effektives Powermanagement

- MicroARM Skizze
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Der MicroARM verbraucht selbst bei der maximalen Taktfrequenz von 59 MHz weniger als 50mA an 3,3V. Bei Verwendung einer einzelnen Mignon-Zelle als Stromquelle (z. B. NiMH-Akku) entspricht dies bereits einer Batterielaufzeit von über 20 Stunden. Durch Heruntertakten oder durch Abschalten des Taktes für den Prozessor-Kern oder die Peripherie kann der Stromverbrauch noch weiter drastisch gesenkt werden. Beim Auftreten eines Interrupts wird der aktive Zustand augenblicklich wiederhergestellt. Da in der Praxis die meisten Applikationen die meiste Leistung durch Warten auf externe Ereignisse verbrauchen, kann man durch dieses Verfahren ohne Verzicht auf Rechenleistung und ohne wesentliche Veränderung der Antwortzeiten eine Verringerung des Leistungsverbrauch auf einen Bruchteil des Nominalwertes erzielen.
